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Die Ameisenpflanze |
Umsetzung: Malerisch,
4-farbig Format: A3 Entworfen für: Botanischer Garten, Zürich |
| Die Nahrungskammern Die Ameisen deponieren Ihre Beute, und auch Gefallene aus den eigenen Reihen, in den nahrungsaufnahmefähigen Kammern des Knollens. Oft hilft
ein Pilz beim zersetzen des organischen Materials, |
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| Anhand von linearen Bleistiftzeichnungen wurde dieses Aquarell angefertigt. Es zeigt alle Aspekte der Nahrungskammern. | |
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| DETAIL | |
| Die Ameisen benutzen die Nahrungskammern
der Pflanze, um Beutereste zu lagern. An den Wänden der Nahrungskammern
entstehen durch die Feuchtigkeit warzenähnliche Auswüchse. Dadurch
kann die Pflanze einen grossen Teil der Beutereste absorbieren. Die zerteilte Beute wird in den Nahrungskammern verstaut. Die Inhalte
der Nahrungs-kammern besetehen aber hauptsächlich aus Köpfen
von Arbeiterinnen der eigenen Art. |
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| Häufig wurde in den Nahrungskammern
eine spezielle Pilzart gefunden. Da von anderen Ameisenarten bekannt ist,
dass sie Pilzgärten anlegen, liegt die Vermutung nahe, dass
das auch bei dieser Ameisenart der Fall ist. Der Pilz dient einerseits als Nahrung, andererseits zersetzt er das organische Material, wodurch es von der Pflanze besser absorbiert werden kann. |
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| Die Innenwände der Nahrungskammern können das organische Material durch warzenähnliche Auswüchse aufnehmen (s.Bild). Die Ameisen ernähren durch Ihren Sammeltrieb die Pflanze. |
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